Elterninitiative diabetischer
Kinder und Jugendlicher e. V.

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Maßnahmen

1. Krabbelgruppe

Darin treffen sich Eltern mit ihren Kleinkindern, die noch nicht zur Schule gehen. Kinder in diesem Alter können ihre Probleme noch nicht selbst artikulieren, weil ihnen z. B. die sprachlichen Voraussetzungen fehlen. Die Eltern müssen aus dem Verhalten des Kleinkindes lernen, ob etwas mit dem Stoffwechsel des Kindes nicht stimmt oder sonst ein gesundheitliches Problem existiert, oder ob das Kind einfach nur "nicht gut drauf" ist.

2. Schulungsgruppe

Hier treffen sich die schulpflichtigen Kinder mit Diabetes mellitus ohne deren Eltern. Es findet eine altersgerechte Schulung zur Handhabung des Diabetes statt: Blutzuckermessen, Spritzen aufziehen und setzen, Broteinheiten bestimmen, anrechenbare und nicht anrechenbare Lebensmittel erkennen.

3. Besuch im Krankenhaus bei der Erstmanifestation

Den Eltern soll die Gewissheit gegeben werden, dass sie mit dem Diabetes ihres Kindes nicht alleine gelassen sind. Die Elterninitiative bietet Hilfen an. Damit wollen wir eine Brücke bauen zwischen dem Krankenhaus und der Familie. Es finden auch Besuche in der Familie statt.

4. Hilfe beim Umgang mit Behörden

Den Eltern muss vermittelt werden, worauf sie Anspruch haben und wie sie zu ihrem Recht kommen. Wir bieten auch Informationsveranstaltungen für Pädagogen im Kindergarten und in der Schule.

5. Elterngesprächskreis

Darin diskutieren die Eltern ihre Erfahrungen, so dass aus der Praxis gelernt werden kann. Es gibt auch ein Gefühl der Geborgenheit, weil man spürt, dass man nicht alleine gelassen ist mit den Problemen, die der Diabetes bereiten kann. Zu den einzelnen Veranstaltungen werden auch der Kinderarzt, der Kinderpsychologe, die Oecotrophologin oder die Kinderkrankenschwester hinzugezogen.

6. Schulungswochenende für Kids und Teens

Das ist ein Wochenende ohne Eltern, aber mit erfahrenem Schulungspersonal. die Kinder und Jugendlichen werden intensiv geschult und lernen selbständiger zu werden. Sie sollen nicht für, sondern mit dem Diabetes leben.

7. Informations- und Schulungswochenende für die Familie

Hier werden die Eltern intensiv im Umgang mit der chronischen Erkrankung ihres Kindes geschult und mit den aktuellen Behandlungsmethoden und technischen Hilfsmittel vertraut gemacht.

8. Reiterferien 

Nur auf den ersten Blick Ferien, wieder eine Woche ohne Begleitung der Eltern: Kinder und Jugendliche müssen die Zusammenhänge zwischen der Wirkung des Insulins, das täglich mehrfach gespritzt werden muss, der sportlichen Aktivität und der richtigen Ernährung erlernen und schliesslich auch beherrschen, um die sogenannte normoglykämische Stoffwechsellage zu erreichen. Dadurch werden die psychische und physische Leistungsfähigkeit sichergestellt und langfristig Folgeschäden an Blutgefässen, Organen und Nerven vermieden. Im Umgang mit den Pferden lassen sich diese Ziele erfahrungsgemäß spielerisch am leichtesten erlernen.

9. Weihnachtsbacken

Spielerisch den Umgang mit Lebensmitteln, Kohlenhydraten und vor allem Haushaltszucker erlernen. Ein schlanker Junge oder ein schlankes Mädchen, die ihre Insulintherapie entsprechend anpassen, können im Rahmen einer Mahlzeit eine kleine Süßspeise, deren Zusammensetzung bekannt ist, konsumieren. Die Einstellungsqualität bei gut geschulten Diabetikern verschlechtert sich bei der Aufnahme von Zucker nicht. Eine qualitativ gute und nahrhafte Mahlzeit kann aber durch kein zuckerhaltiges Produkt ersetzt werden.

10. Fahrradtouren

Hier gilt das Gleiche wie beim Reiten. Man muss seinen Stoffwechsel kontrollieren und zusätzliche BEs dabei haben. Wegen des Diabetes mellitus muss niemand auf die Ausübung des Sportes verzichten.

Elterninitiative diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V.

Karoline und Hans-Wilhelm Schreiber
Pützstücker Straße 36
53639 Königswinter

Tel.: 02244 / 82540
E-Mail: elterninitiative@t-online.de

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  • Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e. V. Kaiserslautern
  • Universitätsklinik Bonn
  • Universitätsklinik Köln
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